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Luftentfeuchter ohne Kompressor: Die leise Lösung für dein Zuhause

Inhalt 10 Abschnitte

Vorteile eines Luftentfeuchters ohne Kompressor

Ein Luftentfeuchter ohne Kompressor arbeitet nach einem anderen Prinzip als ein Kompressorgerät. Es gibt drei Arten: Adsorptionstrockner wie den Aktobis Adsorptionsentfeuchter WDH-DS3, kleine Peltier-Geräte und stromlose Granulat-Entfeuchter. Die wichtigsten Vorteile und Grenzen:

  • Kein Kompressorgeräusch: Ohne Kompressor fällt dessen Brummen weg. Hörbar bleibt der Lüfter. Für den WDH-DS3 nennt der Hersteller 38 dB(A) im Sleep-Modus, 42 dB(A) im Normalbetrieb und 49 dB(A) im Turbo-Modus.
  • Entfeuchtung in kühlen Räumen: Adsorptionstrockner arbeiten auch bei niedrigen Temperaturen. Unter etwa 15 °C vereisen Kompressorgeräte bzw. müssen häufig abtauen; hier liegt der Vorteil der Adsorption.
  • Höherer Stromverbrauch bei Zimmertemperatur: Adsorptionstrockner heizen ihr Trockenmittel elektrisch, um es wieder zu trocknen. Bei Zimmertemperatur brauchen sie deshalb in der Regel mehr Strom je Liter als Kompressorgeräte.
  • Wärmeabgabe: Die Heizenergie geht an den Raum. Laut Hersteller liegt die Abluft des WDH-DS3 etwa 2 bis 3 °C über der angesaugten Luft. Der Raum wird dadurch etwas wärmer.
  • Wäsche trocknen: Im Dauerbetrieb kann ein Adsorptionstrockner auch in einem kühlen Raum helfen, Wäsche zu trocknen, ohne dass die Raumluft zu feucht wird.

Der Aktobis Adsorptionsentfeuchter WDH-DS3: Herstellerangaben

Der Aktobis Adsorptionsentfeuchter WDH-DS3 ist für kühle und unbeheizte Räume gedacht. Laut Hersteller gilt:

  • Entfeuchtungsleistung: bis zu 10 Liter pro Tag, auch bei rund 8 °C und 80 % relativer Luftfeuchte.
  • Leistungsaufnahme: im Dauerbetrieb durchschnittlich ca. 715 W, maximal 730 W.
  • Einsatztemperatur: laut Datenblatt 1 bis 20 °C.
  • Raumgröße: bis ca. 25 m² (62 m³).
  • Geräusch: 38 dB(A) (Sleep), 42 dB(A) (Normal), 49 dB(A) (Turbo).

Damit eignet sich das Gerät für Keller, Garagen oder Wochenendhäuser, in denen die Temperatur oft niedrig ist. Den Raum kühlt es nicht, es wärmt ihn leicht.

Weitere Informationen zur Funktionsweise und zum Raumklima findest du in unserem Grundlagenartikel.

Stromkosten: ein Rechenbeispiel

Bei Adsorptionstrocknern lohnt der Blick auf die Betriebskosten. Ein Gerät mit 715 W, das rund um die Uhr läuft, verbraucht 715 W × 24 h = 17,16 kWh pro Tag. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 € je kWh sind das rund 6,01 € pro Tag. Mit einem Hygrostat läuft das Gerät nur, solange die Luftfeuchtigkeit über dem eingestellten Wert liegt; die Kosten sinken entsprechend.

Vor- und Nachteile von Adsorptionstrocknern

Vorteile Nachteile
Kein Kompressorgeräusch Lüfter bleibt hörbar
Entfeuchtung auch in kühlen Räumen Bei Zimmertemperatur meist mehr Strom je Liter als Kompressorgeräte
Kein Vereisen, kein Abtauen nötig Hohe Leistungsaufnahme im Dauerbetrieb
Wärmeabgabe kann in kalten Räumen angenehm sein Raum wird wärmer, auch wenn das nicht erwünscht ist
Vergleichsweise leicht, ohne Kältemittel Geringere Auswahl als bei Kompressorgeräten

So funktioniert ein Adsorptionstrockner

Ein Adsorptionstrockner nutzt ein Trockenmittel, meist Zeolith, auf einem sich langsam drehenden Rad. Ein Lüfter saugt die Raumluft an und führt sie durch das Rad; das Trockenmittel bindet die Feuchtigkeit. Ein elektrischer Heizer erwärmt einen Teil des Rads, damit es die Feuchtigkeit wieder abgibt. Diese warme, feuchte Luft kondensiert im Gerät, und das Wasser läuft in den Tank. Die getrocknete, etwas wärmere Luft strömt zurück in den Raum.

Weil kein Kältekreis beteiligt ist, kann nichts vereisen. Deshalb arbeiten Adsorptionstrockner auch in kühlen Räumen wie Kellern, Garagen oder Ferienhäusern. Der Preis dafür ist der Strom für den Heizer: Bei Zimmertemperatur sind Kompressorgeräte je Liter in der Regel sparsamer.

Mehr dazu, wie sich verschiedene Geräte bei der Energieeffizienz unterscheiden, liest du in unserem Ratgeber.

Andere Luftentfeuchter ohne Kompressor

  • Peltier-Geräte: Sie sind klein und leise, entfeuchten aber nur geringe Mengen, typisch einige hundert Milliliter pro Tag, und sind je Liter weniger effizient als Kompressorgeräte. Sie passen für Schrank, Abstellraum oder kleines Bad.
  • Granulat-Entfeuchter: Sie arbeiten stromlos mit Calciumchlorid, das Feuchtigkeit bindet. Sie sind lautlos, nehmen aber nur wenig Feuchtigkeit auf. Calciumchlorid und die entstehende Lauge reizen Augen und Haut; bewahre die Behälter außer Reichweite von Kindern und Haustieren auf.

Entfeuchtungsleistung richtig einordnen

Für den WDH-DS3 nennt der Hersteller bis zu 10 Liter pro Tag, auch bei kühleren Temperaturen um 8 °C. Das ist der Vorteil gegenüber Kompressorgeräten, deren Leistung bei Kälte stark sinkt. Für die Feuchtigkeitskontrolle im kühlen Keller kann ein Adsorptionstrockner deshalb die passende Wahl sein.

Vergleiche bei allen Geräten die Entfeuchtungsleistung zusammen mit der Temperatur und Luftfeuchte, bei der sie gemessen wurde, sowie die Leistungsaufnahme in Watt.

Geräuschpegel und Betriebsmodi

Ohne Kompressor fällt das typische Brummen weg; hörbar ist vor allem der Lüfter. Wie laut ein Gerät ist, hängt von der Lüfterstufe ab. Für den WDH-DS3 nennt der Hersteller je nach Stufe 38 bis 49 dB(A).

  • Dauerbetrieb: Das Gerät entfeuchtet ohne Unterbrechung, etwa beim Wäschetrocknen.
  • Hygrostat-Betrieb: Das Gerät läuft nur, bis die eingestellte Luftfeuchtigkeit erreicht ist. Das spart Strom.
  • Sleep-Modus: Eine niedrigere Lüfterstufe ist leiser, entfeuchtet aber weniger.

Anwendungsbereiche

Adsorptionstrockner sind vor allem dort sinnvoll, wo es kühl ist:

  • Keller: In kühlen Kellerräumen hilft ein Adsorptionstrockner, Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen.
  • Garagen: In unbeheizten Garagen hält er die Luft trockener und beugt Rost an Fahrzeugen und Werkzeugen vor.
  • Ferienhäuser: In ungenutzten Ferienhäusern kann er die Luftfeuchtigkeit regeln und die Bausubstanz schützen, solange das Haus leer steht.
  • Waschküchen: Im Dauerbetrieb hilft er, nasse Wäsche zu trocknen, ohne dass die Luftfeuchtigkeit steigt.
  • Lagerräume: Eingelagerte Kleidung, Möbel, Holz oder Papier sind bei passender Luftfeuchtigkeit besser vor Schäden geschützt.

In beheizten Wohnräumen ist ein Kompressorgerät meist sparsamer. Wenn es dir vor allem auf Ruhe ankommt, vergleiche die Lautstärkeangaben beider Gerätearten und lies Kundenbewertungen.

Häufig gestellte Fragen zu Luftentfeuchtern ohne Kompressor

Was sind die Vorteile eines Luftentfeuchters ohne Kompressor?

Ohne Kompressor fällt dessen Geräusch weg. Adsorptionstrockner entfeuchten zudem auch in kühlen Räumen, in denen Kompressorgeräte vereisen. Dafür brauchen sie bei Zimmertemperatur in der Regel mehr Strom je Liter und erwärmen den Raum etwas.

Wie wird die Feuchtigkeit aus der Luft entfernt?

Adsorptionstrockner leiten die Luft durch ein Trockenmittel, meist Zeolith, das die Feuchtigkeit bindet. Ein Heizer treibt sie wieder aus; sie kondensiert im Gerät und läuft in den Tank. Peltier-Geräte lassen die Feuchtigkeit an einer gekühlten Fläche kondensieren, Granulat-Entfeuchter binden sie stromlos.

Für welche Räume sind Luftentfeuchter ohne Kompressor geeignet?

Adsorptionstrockner sind ideal für unbeheizte Räume wie Keller, Garagen, Ferienhäuser und Waschküchen. Peltier- und Granulat-Entfeuchter eignen sich nur für kleine Räume mit wenig Feuchtigkeit.

Wie laut sind Luftentfeuchter ohne Kompressor?

Sie haben kein Kompressorgeräusch, aber einen Lüfter. Wie laut sie sind, hängt von der Lüfterstufe ab; vergleiche die Angabe in dB(A) im Datenblatt. Granulat-Entfeuchter sind lautlos.

Wie viel Strom brauchen diese Geräte?

Adsorptionstrockner haben eine vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme, weil sie ihr Trockenmittel elektrisch heizen; für den Aktobis WDH-DS3 nennt der Hersteller im Dauerbetrieb ca. 715 W. Ein Hygrostat verkürzt die Laufzeit. Peltier-Geräte brauchen wenig Strom, entfeuchten aber auch wenig.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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